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Imou NVR-Systeme und Überwachungs-Kits: Alles was Sie wissen müssen

Ein zuverlässiges Videoüberwachungssystem besteht aus drei aufeinander abgestimmten Komponenten: Kameras, Netzwerkviderekorder und Speicher. Die Imou NVR-Kits kombinieren alle drei Elemente zu einer schlüsselfertigen Lösung, die nach dem Anschließen sofort aufzeichnet. Keine Kompatibilitätsprüfung zwischen verschiedenen Herstellern, keine aufwendige Netzwerkkonfiguration, kein obligatorisches Cloud-Abonnement.

Die Netzwerkviderekorder N110 und N118 von Imou integrieren einen PoE-Switch direkt ins Gehäuse: Kameras werden über die Rückseitenanschlüsse direkt angeschlossen und erhalten Strom und Datensignal über dasselbe Cat-6-Kabel. Die Aufzeichnung erfolgt lokal auf einer Festplatte, die über HDMI direkt am Standort oder über die Imou Life App aus der Ferne abrufbar ist.

Diese Systeme eignen sich für den Einzelhandel, Logistiklagerhallen, landwirtschaftliche Betriebe, Wohnanlagen, Parkflächen und große Privatgrundstücke, bei denen eine Netzwerkverkabelung vorhanden ist oder gerade installiert wird.

Was ist ein NVR und worin besteht der Unterschied zu DVR und Cloud?

NVR (Netzwerkviderekorder)

Ein NVR zeichnet Videodaten von IP-Kameras auf, die das Videosignal intern komprimieren (H.265 oder H.264) und über das Netzwerk (Ethernet oder WLAN) übertragen. Der NVR empfängt den digitalen Datenstrom und schreibt ihn auf eine interne Festplatte. Da die Komprimierung in der Kamera selbst stattfindet, wird die Bildqualität auf dem Weg vom Sensor zum Recorder nicht beeinträchtigt. Der NVR ist der aktuelle Standard für Neuinstallationen.

DVR (Digitalvideokassettenrekorder)

Ein DVR ist für analoge CCTV-Kameras ausgelegt, die ein elektrisches Analogsignal über ein Koaxialkabel übermitteln. Der DVR wandelt dieses Signal in ein digitales Format um und zeichnet es auf. Die maximal erreichbare Auflösung ist durch das analoge Format begrenzt (HDCVI, AHD oder TVI je nach Standard). DVRs werden hauptsächlich eingesetzt, um bestehende Analoginstallationen aufzuwerten, ohne neue Kabel verlegen zu müssen.

Reine Cloud-Aufzeichnung

Cloud-basierte Systeme (Imou Cloud, Nest Cam, Arlo, Ring) übertragen Videodaten direkt auf die Server des Herstellers. Der Vorteil ist die einfache Installation ohne lokale Hardware. Die Nachteile sind erheblich: Bei einem Internetausfall stoppt die Aufzeichnung, die monatlichen Abonnementkosten betragen 3–10 € pro Kamera, und die Aufzeichnungsdauer ist auf den jeweiligen Tarif begrenzt. Acht Kameras zu je 5 €/Monat kosten 480 € im Jahr — über fünf Jahre über 2.400 € allein für die Speicherung.

Warum ein lokaler NVR sinnvoll ist

  • Daueraufzeichnung 24/7 ohne Abhängigkeit vom Internetanschluss
  • Keine obligatorischen monatlichen Abonnementgebühren
  • Videodaten verbleiben im eigenen Netzwerk unter eigener Kontrolle
  • HDMI-Direktanschluss an Monitor oder Überwachungsbildschirm vor Ort
  • Zentrale Verwaltung aller Kameras über eine einheitliche Oberfläche
  • Erweiterbare Speicherkapazität bis zu 8 oder 16 TB je nach Modell

Imou NVR N110: 10 Kanäle für kleine und mittlere Installationen

Der N110 ist der professionelle Einstiegsrekorder von Imou. Seine acht PoE-Ports (IEEE 802.3af) auf der Geräterückseite versorgen und verbinden bis zu acht PS-Kameras direkt. Zwei zusätzliche Netzwerkkanäle erhöhen die Gesamtkapazität auf zehn Kanäle — für WLAN-Kameras oder ONVIF-kompatible IP-Kameras anderer Hersteller im lokalen Netzwerk.

Der N110 nimmt eine einzelne 3,5-Zoll-Festplatte mit bis zu 8 TB auf. Der 4K-HDMI-Ausgang ermöglicht die Echtzeitanzeige auf einem 4K-Monitor mit konfigurierbarer Mehrbild-Darstellung (4, 8 oder 9 gleichzeitige Streams je nach Bildschirmgröße).

Die Weboberfläche ist über jeden Browser im lokalen Netzwerk zugänglich — einfach die IP-Adresse des NVR eingeben, keine separate Software erforderlich. Über die Oberfläche lassen sich Aufnahmezeitpläne, Erkennungszonen, E-Mail-Benachrichtigungen und die Speicherverwaltung konfigurieren.

  • Gesamtkanäle: 10
  • Integrierte PoE-Ports: 8 (IEEE 802.3af, max. 15,4 W pro Port)
  • Speicher: 1 × HDD bis zu 8 TB
  • Videoausgang: HDMI 4K
  • Unterstützte Komprimierung: H.265, H.264
  • Zugriff: Browser-Weboberfläche + Imou Life App
  • Plug-and-Play: automatische Erkennung von Imou PS-Kameras

Imou NVR N118: 18 Kanäle für größere Installationen

Der N118 ist für Installationen mit mehr als zehn Kameras ausgelegt. Sechzehn PoE+-Ports (IEEE 802.3at) versorgen auch leistungshungrigere Kameras wie die PS50 oder PS60C mit bis zu 25 W. Zwei weitere Netzwerkkanäle bringen die Gesamtkapazität auf 18 Streams.

Der N118 nimmt eine Festplatte mit bis zu 16 TB auf — ausreichend für aktuelle Hochkapazitäts-Überwachungsfestplatten wie die WD Purple Pro 16 TB oder die Seagate SkyHawk AI 16 TB. Er unterstützt zudem die H.265+-Komprimierung, die statische Bildbereiche (unveränderlicher Hintergrund) mit minimaler Bitrate kodiert und die Aufzeichnungsdauer um 20 bis 30 Prozent gegenüber Standard-H.265 verlängert.

Der 4K-HDMI-Ausgang kann bis zu 16 Streams gleichzeitig auf einem Großbildmonitor anzeigen. Für Sicherheitszentralen eignet sich der N118 gut in Kombination mit einem 55-Zoll-Gewerbebildschirm für eine vollständige Bildwand.

  • Gesamtkanäle: 18
  • Integrierte PoE-Ports: 16 (IEEE 802.3at, max. 30 W pro Port)
  • Speicher: 1 × HDD bis zu 16 TB
  • Videoausgang: HDMI 4K
  • Unterstützte Komprimierung: H.265+, H.265, H.264
  • Zugriff: Browser-Weboberfläche + Imou Life App

Vergleich N110 vs N118

Merkmal NVR N110 NVR N118
Maximale Kanäle 10 (8 PoE + 2 Netzwerk) 18 (16 PoE + 2 Netzwerk)
PoE-Standard IEEE 802.3af (15,4 W/Port) IEEE 802.3at (30 W/Port)
Maximale Festplatte 8 TB 16 TB
Komprimierung H.265 / H.264 H.265+ / H.265 / H.264
HDMI-Ausgang 4K 4K
Browser-Weboberfläche Ja Ja
Imou Life App Ja Ja
Typischer Einsatz Zuhause, Einzelhandel, KMU (bis 8 Kameras) Lagerhalle, Wohnanlage, Mehrobjektstandort
Richtwertpreis 130–180 € 220–300 €

Vorkonfigurierte Komplettkits

Kit N110 + 4 PS-Kameras (10 Kanäle, 4K)

Dieses Standardkit kombiniert den NVR N110 mit vier PS3E-Kameras (8 MP, 4K). Es eignet sich für Privatimmobilien oder kleine Gewerbebetriebe mit vier Überwachungspunkten: Haupteingang, Parkplatz, Lagerraum und Außenfassade. Die Festplatte (1 TB oder 2 TB je nach Kitversion) ist bei manchen Händlern im Lieferumfang enthalten — vor dem Kauf beim Händler nachfragen.

Der Speicherbedarf für vier PS3E-Kameras (4K) bei Daueraufzeichnung in H.265 beträgt ca. 500–600 GB pro Woche. Mit einer 2-TB-Festplatte ergibt sich ein Aufzeichnungshistorie von etwa drei Wochen, mit 4 TB von rund sechs Wochen.

Kit N118 + 8 PS-Kameras (18 Kanäle, 4K)

Dieses Kit richtet sich an mittlere Gewerbeinstallationen: Lagerhallen, größere Einkaufsmärkte, Wohnanlagen mit Parkflächen. Acht PS-Kameras (typischerweise PS3E oder PS60C) decken die wichtigsten Bereiche ab. Mit einer 4-TB-Festplatte ergibt sich bei acht 4K-Kameras in Daueraufzeichnung (H.265) ein Aufzeichnungspuffer von drei bis vier Wochen. Die verbleibenden zehn Kanäle des N118 können jederzeit mit weiteren Kameras belegt werden — schrittweise Erweiterung ohne Rekordertausch.

Speicherbedarf berechnen

Der Speicherbedarf hängt von drei Parametern ab: Kameraauflösung, Komprimierungscodec und gewünschter Aufzeichnungsdauer.

Berechnungsformel

Speicher (GB) = (Bitrate in Mbit/s × 3.600 Sekunden × 24 Stunden × Tage × Anzahl Kameras) ÷ 8.000.000

Beispiel: 8 PS3E-Kameras (4K, H.265-Bitrate ca. 3 Mbit/s), Daueraufzeichnung über 30 Tage:
(3 × 3.600 × 24 × 30 × 8) ÷ 8.000.000 = 7.776 GB ≈ 7,6 TB

Eine 8-TB-Festplatte im N110 deckt damit knapp 30 Tage Daueraufzeichnung für acht 4K-Kameras ab.

Speicherreferenztabelle

Auflösung Geschätzte H.265-Bitrate Speicher/Kamera/Woche Speicher/Kamera/30 Tage
4 MP (PS1C) ~1,5 Mbit/s ~115 GB ~490 GB
5 MP (PS50) ~2 Mbit/s ~155 GB ~650 GB
6 MP (PS60C) ~2,5 Mbit/s ~190 GB ~810 GB
8 MP / 4K (PS3E) ~3 Mbit/s ~230 GB ~970 GB
10 MP Dual (PS70F) ~4 Mbit/s ~305 GB ~1.300 GB

Speicher optimieren

Ereignisgesteuerte Aufzeichnung: Anstatt dauerhaft aufzuzeichnen, schreibt der NVR nur bei einer Bewegungserkennung oder einem KI-Alarm auf die Festplatte. In einem nächtlich leeren Lager oder an Wochenenden geschlossenen Betrieben reduziert das den Speicherbedarf um 60 bis 80 Prozent und verlängert die verfügbare Aufzeichnungshistorie entsprechend.

Hybride Aufzeichnung: Daueraufzeichnung in niedriger Qualität (Substream, z.B. 720p) kombiniert mit einer qualitativ hochwertigen, ereignisgesteuerten Aufzeichnung im Hauptstream. Diese Methode sichert lückenlose Zeitlinienabdeckung und hält gleichzeitig den Speicherbedarf gering.

H.265+ im N118: Die erweiterte Komprimierung des N118 analysiert statische Hintergrundbereiche und reduziert deren Bitrate auf ein Minimum. In einem ruhigen Lager kann die effektive Bitrate selbst bei 4K-Kameras auf 0,5–1 Mbit/s sinken, was Einsparungen von bis zu 50 Prozent gegenüber Standard-H.265 ermöglicht.

Schritt-für-Schritt-Installationsanleitung

Schritt 1: Kabelführung planen

Kamerastandorte auf einem Grundriss oder Lageplan markieren. Den kürzesten Kabelweg von jeder Kamera zum NVR (oder einem zwischengeschalteten PoE-Switch) ermitteln. Maximale Segmentlänge: 100 m Cat-5e/Cat-6 pro Strecke. Für Außenverlegungen und mechanisch beanspruchte Bereiche Schutzrohr (Wellrohr, Kabelkanal) verwenden.

Schritt 2: Festplatte einbauen

Imou-NVR werden ohne Festplatte geliefert (außer bei explizit als HDD-Kit beworbenen Paketen). Gehäuse öffnen, die 3,5-Zoll-Festplatte auf der Halterung befestigen, SATA-Daten- und Stromkabel anschließen, Gehäuse schließen. Überwachungsfestplatten verwenden: WD Purple, WD Purple Pro oder Seagate SkyHawk. Diese Modelle sind für Dauerbetrieb ausgelegt und vermeiden die thermischen und mechanischen Probleme, die bei Desktop-Festplatten unter anhaltender Schreiblast auftreten.

Schritt 3: Kameras anschließen

Jede PS-Kamera mit einem Cat-5e- oder Cat-6-Kabel an einen PoE-Port des NVR anschließen. Der NVR erkennt Imou PS-Kameras automatisch — sie erscheinen innerhalb weniger Sekunden bis Minuten in der Konfigurationsoberfläche, je nach Anzahl der angeschlossenen Kameras.

Schritt 4: Festplatte initialisieren

Beim ersten Start fordert der NVR dazu auf, die neu installierte Festplatte zu formatieren. Diesen Schritt bestätigen: Die Formatierung richtet die Aufzeichnungsbereiche ein und aktiviert das automatische Überschreiben ältester Aufnahmen, wenn die Festplatte voll ist. Ohne diese Initialisierung kann der NVR nicht aufzeichnen.

Schritt 5: Aufnahmepläne konfigurieren

Über die Weboberfläche (im Browser über die IP-Adresse des NVR erreichbar) oder den per HDMI angeschlossenen Monitor Aufnahmepläne für jeden Kamerakanal festlegen. Optionen: Daueraufzeichnung, bewegungsgesteuert, alarmgesteuert oder kombiniert. Erkennungszonen pro Kamera definieren, um Fehlalarme durch Straßenverkehr, Bäume oder wechselnde Lichtverhältnisse zu minimieren.

Schritt 6: Fernzugriff über Imou Life einrichten

Die Imou Life App auf dem Smartphone installieren. Den NVR durch Scannen des in der Oberfläche angezeigten QR-Codes oder durch Eingabe der Seriennummer hinzufügen. Der NVR verbindet sich über den Heimrouter mit den Imou-Relay-Servern — eine Portweiterleitung am Router ist nicht erforderlich. Der Fernzugriff auf Live-Streams und Aufzeichnungen ist in der Regel innerhalb weniger Minuten einsatzbereit.

Typische Anwendungsszenarien

Einzelhandel

Ein Einzelhandelsgeschäft (Boutique, Apotheke, Juwelier, Lebensmittelmarkt) verfügt typischerweise über ein Hinterzimmer mit Internetanschluss. Der N110 mit vier bis acht Kameras deckt Kassenbereich, Eingang, Lager und Außenschaufenster ab. Ein diskreter HDMI-Monitor hinter der Kasse ermöglicht dem Personal die Überwachung ohne den Arbeitsplatz zu verlassen. Die Imou Life App ermöglicht die Kontrolle außerhalb der Öffnungszeiten vom Heimgerät aus.

Logistiklager

Ein Lager erfordert weitflächige Abdeckung: Regalreihen, Verladerampen, Büro des Leiters, Zugangstore. Der N118 mit 12 bis 16 PS-Kameras — einer Mischung aus PS60C für große Deckenhöhen und PS70F Dual-Optik für Kreuzungsbereiche — deckt das gesamte Gelände ab. Die H.265+-Komprimierung optimiert den Speicherverbrauch während langer inaktiver Nachtstunden.

Landwirtschaftliche Betriebe

Gebäude landwirtschaftlicher Betriebe sind oft über ein größeres Grundstück verteilt. Cat-6-Kabel zwischen Gebäuden können in PEHD-Rohren in 60 cm Tiefe eingegraben werden. Ein zentralisierter N110 im Hauptgebäude bündelt die Streams von sechs bis acht Kameras, die Stallgebäude, Maschinenhallen und Einfahrtstore überwachen.

Wohnanlagen und Eigentümergemeinschaften

Eine Wohnanlage mit Tiefgarage, Eingangshalle und Gemeinschaftsflächen benötigt je nach Größe zwischen sechs und sechzehn Kameras. Der N118 bietet die nötige Kanalkapazität. Die Aufzeichnungen werden lokal entsprechend den Empfehlungen des Bundesbeauftragten für den Datenschutz für Videoanlagen in Wohnanlagen aufbewahrt. Über Imou Life lassen sich differenzierte Zugriffsrechte für Hausverwaltung und Beirat einrichten.

Abgrenzung zu alternativen Systemansätzen

Reine Cloud-Systeme

Nest Cam, Arlo und Ring zeichnen auf den Servern des Herstellers auf. Die Installation ist unkompliziert und der Zugriff von überall möglich, aber die Kosten steigen schnell: Acht Kameras zu je 5 €/Monat bedeuten 480 € im Jahr — ohne Reduktion über die Zeit. Jeder Internetausfall erzeugt eine Aufzeichnungslücke. Ein Imou-NVR eliminiert beide Probleme.

WLAN-Kameras mit individueller SD-Karte

Systeme, bei denen jede Kamera ihre Aufnahmen auf einer eigenen SD-Karte speichert, vermeiden die NVR-Kosten, haben jedoch eigene Schwachstellen: Der Speicher ist auf 64–256 GB pro Kamera begrenzt, es gibt keine einheitliche Ereigniszeitlinie, und die Suche nach einem bestimmten Vorfall über mehrere Kameras ist mühsam. Wird eine Kamera gestohlen, sind die Aufzeichnungen weg. Ein zentralisierter NVR mit Festplatte in einem gesicherten Technikraum löst alle drei Probleme.

Professionelle Hikvision NVR

Hikvision-NVR sind der Industriestandard für professionelle Integratoren und liefern überlegene Bildqualität in Kombination mit der eigenen Kameralinie. Allerdings beginnen die Einstiegspreise für einen ernstzunehmenden Hikvision-NVR bei über 250 €, die Kameras sind teurer, und die iVMS-4200-Software hat eine ausgeprägte Lernkurve. Für selbst installierte Systeme im Gesamtbudget von 300–600 € bietet Imou eine deutlich bessere Out-of-the-box-Erfahrung.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Der NVR N110 (10 Kanäle, 8 PoE) eignet sich für kleine bis mittlere Installationen bis zu 8 Kameras mit lokaler HDD bis 8 TB.
  • Der NVR N118 (18 Kanäle, 16 PoE+) ist für große professionelle Installationen mit HDD bis 16 TB und H.265+-Komprimierung ausgelegt.
  • Kein Cloud-Abonnement erforderlich: Alle Aufzeichnungen erfolgen lokal auf der Festplatte.
  • Imou Plug-and-Play erkennt PS-Kameras automatisch beim Anschluss – keine manuelle Netzwerkkonfiguration notwendig.
  • Eine 4-TB-Festplatte speichert ca. 6 Wochen von 4 x 4K-Kameras bei kontinuierlicher H.265-Aufzeichnung.

Häufig gestellte Fragen

Ist der Imou NVR mit Kameras anderer Hersteller kompatibel?

Ja, über das ONVIF-Protokoll. Die NVRs N110 und N118 akzeptieren jede ONVIF-kompatible IP-Kamera. Erweiterte Funktionen wie KI-Erkennung sind jedoch nur mit Imou PS-Kameras verfügbar.

Muss ich eine Festplatte separat kaufen?

Das hängt vom Kit ab. Manche Bundles enthalten eine HDD, andere nicht. Imou empfiehlt WD Purple oder Seagate SkyHawk für den 24/7-Dauerbetrieb.

Kann ich von unterwegs auf den NVR zugreifen?

Ja, über die Imou Life App (gesicherter Cloud-Zugang, kein Port-Forwarding erforderlich). Die Verbindung ist verschlüsselt und erfordert keine Netzwerkkenntnisse.

Wie lange nimmt 4 TB bei 8 x 4K-Kameras auf?

Bei 8 PS3E-Kameras (4K, H.265 ≈ 3 Mbit/s) in Daueraufzeichnung: ca. 10 Tage auf 4 TB. Mit H.265+-Modus und ereignisgesteuerter Aufzeichnung kann dies auf 20–25 Tage verlängert werden.

Siehe auch